Meine Bücher

Im Jahr 2007 habe ich – nachdem ich ab 2004 beruflich sehr viel mit Texten zu tun hatte und meinem damaligen Partner geholfen habe, seine Bücher herauszubringen – angefangen, meine Gedanken aufzuschreiben. Entstanden ist ein kleines Buch VERGESSENE TÖCHTER, das ich selber gedruckt und 25 Mal gebunden habe. Ein besonderes Geschenk für Freunde und Verwandte.

 

2010 dann wieder ein kleiner Schreibanfall, bei dem das Buch ÜBER DER MITTE  entstanden ist. Zum 50-sten Geburtstag habe ich es 50 Mal drucken lassen. 2013 zweite limitierte Auflage von 100 Stück.

 

2013 entstand in einer Umbruchphase das Buch DER JESUS UND DAS HIRSCHGEWEIH in einer Auflage von 100 Stück.

Im November des gleichen Jahres eine erste Lesung in der Galerie Rauecker.

 

Ein paar Bücher sind noch zum Selbstkostenpreis bei mir zu erwerben.

Wenn die Zeit reif ist, werden auch die seit einiger Zeit im Computer befindlichen Texte weiter bearbeitet und zu Ende gebracht. Vielleicht bald, vielleicht nächstes Jahr, vielleicht in ein paar Jahren. Wer weiß das jetzt schon, was wann Priorität hat.

Leseproben

ÜBER DER MITTE  Seite 33

Über die Vor-Angst

Leider gibt es diese Bezeichnung nicht. Denn die Angst, die ich meine, ist nicht die reale Angst in einer bestimmten Situation – also das intensive Gefühl der Angst, an dem der Körper spürbar beteiligt ist, sondern die Angst vor etwas, das eintreten könnte.

Diese Vor-Angst ist ein Hirngespinst. Angst vor etwas haben heißt, sich auszudenken, was Schreckliches passieren könnte.

Die wohl größte kursierende Vor-Angst ist die Angst vor Verlust: Angst, seine Arbeit zu verlieren. Angst, einen geliebten Menschen zu verlieren. Angst, seinen Besitz, oder einen Teil davon, zu verlieren.

Das Gegenteil von dieser Art Angst ist Vertrauen.

Wenn wir Vertrauen haben in unsere Fähigkeiten, in unsere Kraft, darauf, dass wir in jeder Lebenslage das Bestmögliche tun, wird diese Vor-Angst verschwinden.

DER JESUS UND DAS HIRSCHGEWEIH  Seite 27

Wer oder was wäre ich ohne Erinnerung? Was, wenn jeder Tag der erste Tag meines Lebens wäre? Unbelastet könnte ich in den Tag gehen und neugierig die Welt erforschen.

Tag 119: In weniger als zwei Wochen werde ich mich wieder auf eine Reise begeben. Irgendwie ein wenig Bammel, so nach dem Motto: jetzt wird’s ernst. Werde mich umschauen und hoffe, meinen Platz zu finden.

Kopf organisiere, Herz lass dich führen!

Ein guter Bekannter ist mit 33 Jahren gestorben.

Der Blick auf den Tod öffnet neue Perspektiven auf das Leben, oder besser, verschiebt Wertigkeiten. Was ist wirklich wichtig im Leben? Liebe, Geborgenheit und Freude. Was unterscheidet uns von anderen Lebewesen? Unsere Gefühle?

Tote weinen nicht!